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Mittwoch, 1. Januar 2014

Happy New Year Hot Dogs

... oder "Vorbereitung auf die Hamburger-Grillsaison"

Frohes Neues & alles Gute für ein ereignisreiches, gesundes, kulinarisches 2014!

Ich hoffe alle haben schön rein gefeiert und genießen nun schön den ersten Feiertag des Jahres! Nach einem leckeren drei Gänge Menü gestern Abend und diversen Gläsern Aperitif, Wein und Cremant wurde es heute Zeit für ein herzhaftes, schnelles Soul-Food Mittagessen ohne Schnick Schnack: Hot Dogs!

Gute Hot Dog oder Hamburger Brötchen zu finden, ist in Deutschland wirklich schwierig. Entweder sind sie zu trocken um sie ordentlich zu füllen, zu pampig sobald sie mit Ketchup in Berührung kommen, zu klein für das wohlgeformte selbst gemachte Hamburger Patty, zu viele Hot Dog Brötchen für die Anzahl Würstchen, etc...

Aufgrund dessen habe ich mich entschlossen, die Brötchen einmal selbst zu backen. Sooooo schwierig kann es ja nicht sein! Und siehe da, mit dem Rezept aus Cynthia Barcomi's Let's Bake hat es super geklappt, die Brötchen waren ein Traum und sind weder durchgeweicht, noch unter ihrer Last zusammen gebrochen.

Und mit was werden die Hot Dogs nun belegt?

Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Natürlich bildet die Wurst (was auch immer man lieber mag, z.B. Wiener, Frankfurter, Schwein, Geflügel, Weißwurst, Käsekrainer...) den Mittelpunkt. Ich bevorzuge dazu die Variante mit Gewürzgurkenscheiben, Ketchup, Röstzwiebeln, geriebenem Cheddar und etwas Cholula Hot Sauce. Ihr benötigt Inspiration? Dann schaut doch einfach einmal hier... Da sollte doch für jeden etwas dabei sein :-)

Zur angegebenen Menge: Da 12 Hot Dog Brötchen für zwei Personen aber doch ein bißchen viel sind, habe ich den Rest zu 125 g schweren Hamburger Buns geformt und vor dem Gehen portioniert eingefroren. Zum Aufbacken kann man diese dann bei Raumtemperatur auftauen und gehen lassen und wie im Rezept beschrieben fertig backen. Da kann die Grillsaison kommen!


Amerikanische Hot Dog oder Hamburger Buns 

Dauert cirka: 1 Stunde
Reicht für: 12 Brötchen
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250 ml Milch
125 ml Wasser
60 g Butter
2 Eier
650 g Weizenmehl 405
7 g Trockenhefe (1 Pckg)
2 EL Zucker
1,5 TL Salz
ggf. Sesam
Backpapier

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Milch zusammen mit dem Wasser und der Butter in einem kleinen Topf so lange erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Diese Mischung nun auf Zimmertemperatur auskühlen lassen.

Während die Milch-Wasser-Butter-Mischung abkühlt, das Mehl mit Trockenhefe, Salz und Zucker in einer großen Rührschüssel mischen. Die mit dem Ei verrührte Milch-Wasser-Butter-Mischung dazu geben und das Ganze mit den Knethaken des Rührgeräts cirka 3 Minuten verkneten, bis der Teig eine geschmeidige Textur erreicht. Nun den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und einige Minuten mit den Händen durchkneten. Der Teig sollte relativ geschmeidig und weich aber kompakt sein. 

Für Hot Dog Buns wird der Teig in je 100 g wiegende Rechtecke unterteilt. Am Besten wiegt ihr 100g ab und rollt diese zu 10 cm x 15 cm großen Rechtecken. Diese werden nun von der Längsseite einmal zusammen geklappt (ergibt dann 5 cm x 15 cm große Rechtecke). Die Kanten leicht andrücken und jeweils 6 Brötchen auf ein Backblech legen. 

Für Hamburger Buns wird der Teig in je 125 g wiegende Kugeln unterteilt (bzw 80 g für kleinere Buns). Die Kugeln auf das Backblech setzen und leicht flach drücken.

Die Brötchen müssen nun 40 Minuten abgedeckt mit einem Küchentuch gehen. 

Den Backofen auf 200°C Heißluft vorheizen. Das zweite Ei mit einem TL Wasser verrühren und die Buns kurz bevor sie gebacken werden mit der Ei-Wasser Mischung bestreichen. Hamburger Buns können nun mit Sesam bestreut werden, Hot Dog Buns bleiben schlicht. Die Brötchen nun auf der zweiten Ebene von unten cirka 10-12 Minuten goldgelb backen und anschließend auf einem Rost auskühlen lassen.


Montag, 1. April 2013

Mini Hefezöpfe & zweierlei Popcorn

... oder "Mein Beitrag zu PAMK Tauschrunde 5 - Kindheitserinnerungen"

Die Post aus meiner Küche (PAMK) Tauschsaison 2013 hat begonnen! Um was es bei PAMK geht, habe ich in einem Eintrag aus dem letzten Jahr etwas ausführlicher beschrieben. Deshalb sei an dieser Stelle nur kurz gesagt: Es handelt sich um eine Möglichkeit anderen Kochverrückten unter einem gegebenen Motto, in einem bestimmten Zeitraum, eine Freude aus der eigenen Küche zuzubereiten. Ich bin ein PAMK-Fan und Teilnehmer der ersten Stunde und habe alle Runden über Schokoladiges, Beeriges, Picknick und Weihnachtliches mitgemacht. Manchmal hat man hierbei Pech, öfters jedoch Glück und so landen bunt gemischt die verschiedensten Dinge in der eigenen Küche. 

In der ersten Tauschrunde diesen Jahres ging es um das Thema Kindheitserinnerungen. Eine schöne Idee, vor allem weil jede Generation doch so ihre eigenen Erinnerungen hat... Es hat jedoch auch einen Moment gedauert, bis mir kulinarische Erinnerungen meiner Kindheit wieder eingefallen sind. Teilweise auch erst nachdem ich die gesammelten Werke dieser Tauschrunde bei Pinterest bewundern konnte. 

Zu meiner Kindheit gehört kulinarisch vieles, gehört man doch wenn man noch etwas jünger ist zu den "Wohlstandsgenerationen". Mein erster Gedanke in der Kategorie "Süßes" waren auf jeden Fall Eierpfannkuchen meiner Mutter, die mit Nutella bestrichen, eingerollt und mit Puderzucker bestreut wurden. Hinzu kommen Nussecken, Amerikaner, Törtchen mit Kirschen (irgendwann wurden es Muffins), Germknödel mit Mohnbutter und der einmalige Johannisbeer Gelee meiner Uroma. Auf der herzhaften Seite stehen natürlich Fischstäbchen, Spaghetti Bolognese und Kartoffeln mit Rahmspinat. Nicht zu vergessen ist auch die typische Süßigkeiten-Tüte vom Kiosk mit sauren Schnüren oder weißen Speckmäusen und Cola Krachern oder die Eis-Auswahl im Schwimmbad... 

Da die Tauschrunde dieses Jahr mit Ostern zusammenfiel, habe ich mich entschlossen Hefezöpfe zu verschicken. Eigentlich sollte hier eine hausgemachte Nuss-Nougat Creme ergänzt werden. Da ich aber selbst eine bekommen habe, wurde kurzfristig umdisponiert und ein Glas Johannisbeer Gelee mit Vanille dazu gepackt. Hinzu kam ein weiterer Kindheitstraum - selbstgemachtes Popcorn. Jedoch etwas amerikanisiert im Vergleich zu den 1980ern :-)


Mini Hefezöpfe

Dauert cirka: 2 Stunden
Reicht für: 6 Stück

25 g frische Hefe
1 TL Zucker
wenige EL lauwarme Milch

350 g Mehl
Prise Salz
30 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
30 g weiche Butter
1 zimmerwarmes Ei
125 ml lauwarme Milch

1 Eigelb
Hagelzucker
Mandelblättchen

Für den Vorteig die Hefe grob zerkrümeln und mit Zucker und etwas lauwarmer Milch in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Mischung zugedeckt cirka 15 Minuten ruhen lassen.

In einer großen Schüssel nun Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker mischen. In der Mitte eine Mulde formen und den Vorteig hinein geben. Anschließend die Milch, das Ei und die Butter hinzufügen und das Ganze mit den Knethaken des Handmixers zu einem Teig verarbeiten. Nun beginnt die eigentliche Arbeit: Den Hefeteig solange mit den Händen kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und eine glatte und geschmeidige Kugel entstanden ist. Anschließend den Teig in der Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. 

Vor dem Formen der Zöpfe muss der Teig nochmals gut durchgeknetet werden. Für insgesamt 6 Zöpfe wird die Teigmenge erst halbiert und jede Hälfte gedrittelt. Aus jeder Teigkugel nun 3 gleichlange Stränge formen. Aus den Teigsträngen lockere kleine Zöpfe flechten und die Enden etwas zusammendrücken und umschlagen. Jeweils drei Zöpfe mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech setzen und erneut, jedoch ohne Abdeckung, an einem warmen Ort etwa 30-50 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Eigelb mit etwas Milch verrühren und die Hefezöpfe damit bestreichen. Mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen und in cirka 15 Minuten goldgelb backen.  

Am Besten frisch mit Butter und beispielsweise Johannisbeer Gelee.



Caramel & White Chocolate Almond Popcorn

Nach Gefühl....

Popcornmais
Sonnenblumenöl

Zucker (Gleiche Menge wie Sahne)

Sahne (Gleiche Menge wie Zucker)
1-2 Tropfen Vanilleextract
Salz

Weiße Kuvertüre

Mandelblättchen


Soviel Öl in einen Topf geben, bis der Boden bedeckt ist. Das Öl stark erhitzen und die gewünschte Menge Popcornmais in den Topf geben. Sofort den Deckel auflegen und warten bis die ersten Körner platzen. Den Topf nun etwas hin und her rütteln, sodass alle Körner den Boden erreichen. Den Deckel erst abnehmen, wenn keine platzenden Körner mehr zu hören sind. Das Popcorn auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und auskühlen lassen. 

Für das Caramel Popcorn Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen und mit Sahne ablöschen. Die Mischung so lange köcheln und rühren bis eine homogene etwas dickflüssige Masse entstanden ist. Vanilleextract einrühren. Das Karamell gleichmäßig über das Popcorn gießen. Das Popcorn etwas auseinander ziehen. Wer Salzkaramell mag: Gleichmäßig etwas feines Salz über das noch warme Karamell gießen. Vor dem Verpacken gut auskühlen lassen.

Für das White Chocolate Almond Popcorn die Kuvertüre schmelzen und Mandelblättchen anrösten. Die Kuvertüre gleichmäßig über das Popcorn gießen und die Mandelblättchen darüber streuen. Das Popcorn etwas auseinander ziehen und vor dem Verpacken gut auskühlen lassen.   

Donnerstag, 19. August 2010

California Cinnamon Twists

Es war im Mai diesen Jahres auf dem Highway One Richtung Norden nach San Francisco als wir an einem Punkt namens "Big Sur" an der kleinen Big Sur Bakery vorbei kamen... Von Außen strahlte uns kalifornische Gelassenheit entgegen, Innen erwartete uns der Traum aller Süßmäulchen: Große Cookie Jars mit verschiedensten Schokoladensünden, kleine Blätterteigstückchen und mein absoluter Favorit: Cinnamon Twists!

Da ich ein absoluter Zimt-Fan bin, habe ich mir seither vorgenommen diese leckeren Zimtstangen nachzubacken. Hier also mein Resultat und der gelungene Versuch ein bißchen Urlaub zurück in den Alltag zu bringen... 

California Cinnamon Twists

Dauert cirka: 1 Stunde
Reicht für: etwa 20 Stück
1 Becher Sauerrahm
3 EL Zucker
1/8 TL Natron
1 TL Salz
1 Hefewürfel
1 Ei
2 EL Butter oder Margarine
750g Mehl
75g brauner Zucker
2 TL Butter
1 TL Zimt



Zuerst den Sauerrahm erwärmen und ihn lauwarm(!) mit Zucker, Natron, Salz und Hefe vermischen. Anschließend mit dem Ei, der Butter oder Margarine und dem Mehl zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein einfach ein bißchen mehr Mehl untermischen. Den Teig cirka 5-10 Minuten gehen lassen.

Nun den Teig ausrollen und eine Hälfte mit der Mischung aus braunem Zucker, Butter und Zimt bestreichen. Danach den unbestrichenen Teil des Teiges auf den bestrichenen Teil legen und in cirka 2,5cm lange Streifen schneiden. Die Streifen jeweils am Ende festhalten und entgegengesetzt zueinander drehen um ihnen die Form von Twists zu geben. Ich gebe zu dass dies eine ziemlich klebrige Angelegenheit ist - aber es lohnt sich!



Anschließend die Twists cirka eine Stunde auf einem eingeölten oder mit Backpapier ausgelegten Blech gehen lassen. Vorsicht - die Twists nicht zu nahe aneinander legen, sonst backen sie zusammen...



Im vorgeheizten Ofen bei 180° Heißluft cirka 15 Minuten backen und am Liebsten noch warm genießen ;-)